Mutmaßlicher Täter an Schweizer Grenze gefasst

39-jähriger Mann in Frankfurt erstochen

Frankfurt - Ein 39-jähriger Mann wird in Rödelheim erstochen. An der Grenze zur Schweiz nimmt die Polizei den mutmaßliche Täter in einem Taxi fest.

Gestern gegen 17.10 Uhr kam ein 39-jähriger Litauer zur Polizei und gab in gebrochenem Deutsch an, „dass etwas passiert sei“. Der Mann führte die Beamten anschließend zu einem Gartengrundstück in der Guerickestraße. Dort lag vor der Scheune ein lebensgefährlich verletzter Mann. Obwohl die Rettungskräfte und ein Hubschrauber schnell vor Ort waren, erlag der Mann seinen Verletzungen. Bei ihm handelte es sich ebenfalls um einen 39-jährigen Litauer. Das Opfer hatte einen Stich im Oberkörper.

Der Zeuge gab gegenüber der Polizei an, im Laufe des Tages zusammen mit dem Getöteten reichlich Alkohol getrunken zu haben. Als man sich auf dem Weg zu dem Gartengrundstück befunden habe, sei man einem Asiaten begegnet, welcher seinen 39-jährigen Begleiter angerempelt habe. Der Asiate habe dann unvermittelt auf seinen Begleiter eingestochen und auch ihn leicht verletzt. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Küchenmesser gehandelt haben. Der Schwerverletzte sei noch einige Schritte gelaufen, dann aber zusammengebrochen. Anschließend flüchtete der Täter.

Die wichtigsten Notruf-Nummern

Gegen 23.40 Uhr meldete sich die Polizei aus Weil am Rhein mit neuen Informationen zum Fall. An der schweizer Grenze hatte ein 40-jähriger Koreaner mit einem französischen Taxi versucht, in die Schweiz einzureisen. Den Grenzbeamten gegenüber hatte er angegeben, in Frankfurt zwei Personen niedergestochen zu haben. Der 40-Jährige wurde der Polizei in Basel überstellt. Dort wurde eine Spurensicherung durchgeführt. Die Ermittlungen dauern an. dr

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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