Totschlagversuch in Frankfurt

Anklage: Mann wollte Mutter mit Kampfmesser meucheln

Frankfurt - Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 21-Jährien erhoben. Bereits im März ruft er bei seinen Eltern an, droht der Mutter und taucht wenig später mit einem Kampfmesser bei ihr auf. Die Polizei wartet schon auf ihn.

Weil er mit einem Kampfmesser seine Mutter töten wollte, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Anklage gegen einen 21 Jahre alten Mann erhoben. Die Anklage gehe von einem versuchten Totschlag sowie von Nötigung und Bedrohung aus, sagte Oberstaatsanwältin Nadja Niesen. Hintergrund der Tat war offenbar die Trennung des Angeschuldigten von seiner Freundin und vier daraufhin durchzechte Nächte. Zunächst soll er im März dieses Jahres der Frau telefonisch Selbstmord angekündigt haben. Wenig später rief er bei seinem Vater an und erzählte ihm von dem Kampfmesser, mit dem er die Ex-Freundin, deren neuen Lebensgefährten sowie seine Mutter töten wolle. Als er später mit dem Messer tatsächlich in der Wohnung erschien, wurde er bereits von der Polizei erwartet. Zweieinhalb Monate lang saß er daraufhin in Untersuchungshaft.

Laut Niesen wurde bei dem Mann von einem Psychiater bereits eine "Belastungsstörung" festgestellt. Darüber hinaus deute auch die Tatsache, dass er vor der Tat vier Nächte lang nicht geschlafen habe, auf eine stark eingeschränkte Schuld- und Steuerungsfähigkeit hin. Verhandlungstermine vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts stehen derzeit noch nicht fest. dpa

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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