Täter gesteht

Bewährungsstrafe für Asylbewerber nach Missbrauch eines Jungen

Bad Hersfeld - Wegen sexuellen Missbrauchs eines kleinen Flüchtlingsjungen ist ein Asylbewerber in Bad Hersfeld verurteilt worden. Das Amtsgericht verhängte heute bei der Urteilsverkündung eine Freiheitsstrafe von neun Monaten mit einjähriger Bewährungszeit.

Der 24-jährige Mann hatte den Missbrauch an dem Neunjährigen im Prozessverlauf gestanden. Vor dem Urteil befand ein psychiatrischer Gutachter über die Schuldfähigkeit des Angeklagten, der auf die Frage nach seinem Motiv mehrfach eine Nervenkrankheit angegeben hatte. Der Gutachter bestätigte eine bereits in der Vergangenheit diagnostizierte Schizophrenie. Eine verminderte Schuldfähigkeit wurde daher nicht ausgeschlossen und vom Gericht bei der Urteilsfindung berücksichtigt. Am Montag hatte der 24-Jährige zugegeben, im Dezember 2015 das ebenfalls dort wohnende Kind im Keller des Flüchtlingsheims im osthessischen Rotenburg an der Fulda missbraucht zu haben. Er sagte, die Tat sei ein Fehler gewesen, den er bereue. Nach dem Urteil wurde der Haftbefehl gegen den Mann aufgehoben. Er wird nun erneut in einer Flüchtlingsunterkunft untergebracht.

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dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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