Amtsgericht Frankfurt fällt Entscheidung

„Blockupy“: Steinewerfer verurteilt

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Frankfurt - Bei der großen „Blockupy“-Demo gegen die Eröffnung der Europäischen Zentralbank wirft er Steine auf Polizisten. Heute ist das Urteil gegen einen 26-Jährigen gefallen.

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Er stand wegen schwerem Landfriedensbruch und versuchter gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Frankfurt. Der Demo-Teilnehmer aus Bremen von warf im März 2015 Steine auf Polizisten, traf einen Beamten, der dank Schutzkleidung aber nicht verletzt wurde. Vor Gericht hatte der Angeklagte den Steinewurf bestritten - die Amtsrichterin sah ihn jedoch aufgrund mehrerer Zeugenaussagen als überführt an und verurteilte ihn zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr. 

Im Gepäck des Mannes hatten Beamte darüber hinaus mehrere Steine gefunden. "Deshalb war die Tat auch nicht spontan, sondern geplant", hieß es im Urteil. Zusätzlich ordnete das Gericht 150 gemeinnützige Arbeitsstunden als Bewährungsauflage an. dpa

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Quelle: op-online.de

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