Mann schlägt Hund tot

Brutale Tierquälerei: Tasso setzt Belohnung aus

Frankfurt - Die Tat schockierte zahlreiche Menschen, einige riefen in ihrer Empörung gar zu Lynchjustiz auf: Als im Juni ein Mann im Frankfurter Stadtteil Sachenhausen seinen Hund brutal misshandelte und totschlug, war der Volkszorn verständlicherweise groß.

Die Polizei hat immer noch keine Hinweise auf den Tierquäler, dabei ereignete sich der Vorfall am frühen Abend auf einer vielbefahrenen Straße - eigentlich müsste es Zeugen geben, die das brutale Geschehen beobachtet haben: Nach Angaben der Polizei quälte am Samstag, 16. Juli, gegen 19.20 Uhr ein offensichtlich betrunkener Mann seinen Hund mit massiven Schlägen und Tritten gegen Kopf und Körper zu Tode.

Die Tat ereignete sich in der Mörfelder Landstraße in Höhe der Hausnummer 230. Anschließend setzte sich der Unbekannte auf sein Fahrrad und fuhr in Richtung Niederrad davon. Dabei zog er den reglosen Hundekörper an der Leine hinter sich her.

Wegen der unbeschreiblichen Brutalität des Tierquälers erregte die Tat viel Aufsehen in der Öffentlichkeit. Die Tierschutzorganisation Tasso setzte eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise auf den unbekannten Mann aus - die Fahndung verlief bisher jedoch ohne Erfolg. Nun hat die Tierschutzorganisation die Belohnung auf 2000 Euro erhöht und appelliert an mögliche Zeugen, sich bei der Polizei zu melden.

Der Mann soll etwa 40 Jahre alt und 1,80 Meter groß sein. Er hat dunkle, wellige Haare und einen Dreitagebart. Bei der Tat trug er dunkle Kleidung, auffällig schwarz-orangefarbene Schuhe und war auf einem orangefarbenen Mountainbike unterwegs. Bei dem Hund handelte es sich um ein mittelgroßes, etwa kniehohes Tier mit dunklem Fell, hängenden Ohren und einer etwa 30 Zentimeter langen Rute.

Hinweise nimmt das Polizeipräsidium in Frankfurt unter der Nummer 069/75553-111 entgegen. Darüber hinaus können sich mögliche Zeugen des Vorfalls auch anonym an Tasso unter der Nummer 06190/937-300 wenden.

Quelle: op-online.de

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