70 Jahre Hessen

Zehn Dinge, die jeder Hesse kennen sollte

Frankfurter Grüne Soße mit Eiern
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In die traditionelle Frankfurter Grüne Soße (Grie Soß) gehören sieben Kräuter: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Die beste Qualität der Kräuter ist allgemein im Mai. Weitere typische Hessische Gerichte sind: „Handkäs mit Musik“ oder „Ahle Worscht“.
Apfelwein
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Der Apfelwein hat viele Namen: Äppler, Stöffche, Ebbelwoi, Apfelmost, Saurer Most, Viez oder auch nur Most. Meist wird er aus relativ säurehaltigen Äpfeln gekeltert und vergoren. Der natürliche Alkoholgehalt ist 5 bis 7 Prozent. In Frankfurt kann man mit Musik, Brezeln und „Ebbelwei“ eine Stadtrundfahrt mit dem „Ebbelwei-Express“ erleben.
Rodgau Monotones feiern 30-jähriges Jubiläum
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Mit dem Song „Die Hesse komme“ aus dem Jahr 1984 haben es die Rodgau Monotones bis auf Platz 22 der Deutschen Single Charts geschafft. Die deutsche Rockband gründete sich 1977 und benannte sich nach der hessischen Stadt „Rodgau“. Meist singen die Monotones ihre Lieder auf Hochdeutsch, schmückten die Songs aber gerne mit hessischer Mundart aus.
Edersee
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Der Edersee ist mit etwa 12 Quadratkilometern Wasseroberfläche der größte Stausee in Hessen. Er liegt am Fulda-Zufluss Eder hinter einer 48 Meter hohen Staumauer, der Edertalsperre. Der Edersee bietet mit seiner Umgebung, dem Naturpark und dem Nationalpark Kellerwald-Edersee und dem Schloss Waldeck ein großflächiges Freizeitgebiet.
56. Hessentag in Herborn
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Jedes Jahr veranstaltet das Land Hessen zur Darstellung verschiedener Regionen Hessens den „Hessentag“. Eine Woche lang präsentiert sich das Land den Besuchern mit den Schwerpunkten Kultur und Ausstellung. Der Hessentag ist das älteste und größte Landfest in Deutschland. Zuletzt fand der Hessentag 2016 in Herborn statt. Hessens größtes Musikfestival ist übrigens das Schlossgrabenfest in Darmstadt.
Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg
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Die Saalburg liegt auf dem Taunuskamm nordwestlich von Bad Homburg vor der Höhe. Sie ist ein ehemaliges Kastell des römischen Limes. Es gilt als das besterforschte und am vollständigsten rekonstruierte Kastell. Seit 2005 besitzt die Saalburg den Status des UNESCO-Weltkulturerbes.
Deutsche Dialekte
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Auch in Hessen gibt es einen eigenen Dialekt. Langenscheid hat sogar einen kleinen Sprachführer „Hessisch - Hochdeutsch“ herausgebracht. Dort findet man Wörter wie: „babbeln - sprechen“, „Bembel - Apfelweinkrug“, „Kolder - Decke“, „Eihorrschemaa - jetzt hören Sie mir mal zu!“ oder „Guude! - Guten Tag“.
Bischofskonferenz
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Der Dom St. Salvator zu Fulda ist die Kathedralkirche des Bistums Fulda. Er stellt den Mittelpunkt des Fuldaer Barockviertels dar und ist zugleich das Wahrzeichen der Stadt Fulda. Unter Fürstabt Adalbert von Schleifras wurde er 1704 bis 1712 von Johann Dientzenhofer als dreischiffige Basilika errichtet. Der Dom diente zunächst als Abteikirche des Klosters Fulda und wurde 1752 Kathedrale des Fürstbistums.
Ausstellung "Prominenz in Gips"
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Johann Wolfgang von Goethe wurde am 28. August 1749 in Frankfurt geboren. Er verbrachte seine Kindheit in Frankfurt, bis er 1765 nach Leipzig zog, um dort Jura zu studieren. 1771 eröffnetet Goethe in Frankfurt eine Anwaltskanzlei. Im Alter von 82 Jahren verstarb Goethe in Weimar. Das ehemalige Wohnhaus der Familie Goethe steht nach einem Wiederaufbau heute noch in Frankfurt. Weitere bekannte Schrifsteller aus Hessen sind: Georg Büchner, Wilhelm und Jacob Grimm und Hans Jakob Christoffel von Grimmelshause.

Im September 1945 bekam „Großhessen“ als erstes der neu entworfenen Länder eine Verfassung. Diese trat 1946 in Kraft. Nun feiert Hessen seinen 70. Geburtstag. Wir haben zehn Dinge gesammelt, die man als Hesse auf jeden Fall kennen und gesehen haben sollte.

Quelle: op-online.de

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