Viel Wohnraum zurückgewonnen

Airbnb: Frankfurt kämpft gegen illegale Ferienwohnungen

Frankfurt - Die Stadt Frankfurt kann im Kampf gegen illegale Ferienwohnungen einen Erfolg verbuchen.

In den vergangenen drei Jahren wurden in der Mainmetropole rund 1000 dieser Unterkünfte, die über Portale wie Airbnb angeboten werden, entdeckt und wieder in reguläre Wohnungen zurückverwandelt. Die Zahl der entdeckten Wohnungen gehe inzwischen wieder zurück, sagte ein Sprecher des Frankfurter Planungsdezernates. Er führte das unter anderem darauf zurück, dass es inzwischen weniger derartige Angebote in Frankfurt gebe. „Es ist ein Kontrolldelikt – wie Schwarzfahren“, sagte der Sprecher. Mehr Kontrollen führen aus seiner Sicht zwangsläufig auch zu weniger Verstößen. Im Jahr 2013 entdeckten Kontrolleure 430 illegale Ferienwohnungen, 2014 waren es 364 und 2015 nur noch 218. In Gerichtsverfahren gegen die Stadt unterlagen nach Angaben des Planungsdezernates stets die Kläger.

Im Gegensatz zu Städten wie München oder Berlin hat Frankfurt bislang noch keine sogenannte Zweckentfremdungssatzung für Wohnraum erlassen. „Wir wären sehr dafür, aber bislang ist das im hessischen Landesrecht nicht vorgesehen.“ Die Verbote der Ferienwohnung werden derzeit auf Grundlage der hessischen Bauordnung ausgesprochen. (dpa)

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Quelle: op-online.de

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