Parlament segnet Frankfurts neue Regierung ab

Koalition im Römer kann nun loslegen

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Die "Kenia"-Koalition in Frankfurt.

Frankfurt - Mehr als vier Monate nach der Kommunalwahl kann sich in Frankfurt die neue "Kenia"-Koalition an die Arbeit machen. Das Stadtparlament wählte am Donnerstagabend vier hauptamtliche Dezernenten, die der SPD angehören.

Zugleich wurde im Römer-Rathaus die Anfang Juni vorgenommene Abwahl der zwei Grünen-Dezernenten Olaf Cunitz und Sarah Sorge nochmals bestätigt. Hessens Metropole wird künftig von CDU, SPD und Grünen gemeinsam regiert. Zuvor hatte es zehn Jahre lang eine schwarz-grüne Koalition gegeben. Union und SPD, die bei der Wahl fast gleichauf lagen, kommen nun auf jeweils vier Dezernenten. Die Grünen, die bei der Wahl mehr als zehn Prozentpunkte einbüßten, stellen statt vier nur noch zwei hauptamtliche Stadträte. Zum Nachfolger des Grünen-Politikers Cunitz als Bürgermeister wurde Kämmerer Uwe Becker (CDU) gewählt. Er wird damit Vertreter von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Als überraschendste Personalie im neuen Magistrat gilt die Besetzung des Kulturdezernats durch die Literaturkritikerin Ina Hartwig. Sie gehört der SPD an. dpa

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Quelle: op-online.de

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