Parteichefs teilen mit

Frankfurt steuert auf schwarz-rot-grünes Bündnis zu

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Frankfurt - Frankfurt steuert mit großen Schritten auf ein schwarz-rot-grünes Bündnis zu. Die Spitzengremien von CDU und SPD einigten sich darauf, Koalitionsverhandlungen mit den Grünen aufzunehmen, wie die Parteichefs Uwe Becker und Mike Josef am Donnerstag mitteilten.

Die Grünen hätten das Angebot angenommen, so dass es bereits an diesem Freitag ein erstes Treffen gebe, sagte Josef der Deutschen Presse-Agentur. In rund drei Wochen sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein, so dass noch vor der Sommerpause am 14. Juli die neue Stadtregierung im Frankfurter Römer stehen könne, kündigten die beiden Politiker an. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) begrüßte die Entscheidung und die geplante Dezernatsverteilung. Danach soll die Union die Zuständigkeit für Finanzen, Beteiligungen und kirchliche Angelegenheiten erhalten.

Dazu kämen das Dezernat Soziales, Senioren, Jugend und Recht, das Dezernat Reformprojekte, Bürgerservice, IT und Hochbau- und Liegenschaftsmanagement sowie das Dezernat Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr. Becker soll zudem Bürgermeister werden. Die SPD soll den Angaben zufolge das Planungsdezernat und das Amt für Wohnungswesen erhalten, außerdem das Bildungsdezernat, das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten, das Kulturdezernat und das Dezernat für Verkehr. Die Grünen sollen für Umwelt, Gesundheit, Personal und Organisation sowie Frauen zuständig sein.

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dpa

Quelle: op-online.de

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