Bahn-Projekt Gateway Gardens

Pro Bahn kritisiert Planung

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Der von Zaha Hadid Architects vorgelegte Entwurf für Gateway Gardens zeigt einen an „imaginär gespannten Bogenlinien ausgerichteten Gebäudekörper".

Frankfurt - Der Sprecher des Fahrgastverbands Pro Bahn, Wilfried Staub, hat beim S-Bahn-Projekt Gateway Gardens die lange Planungs- und Realisierungsdauer kritisiert. „Das Ganze war gedacht als Möglichkeit für Frankfurt, mehr Gewerbesteuer zu generieren.

"Doch seit der Geburt der Idee im Jahre 2006 sei zu viel Zeit ungenutzt verstrichen. „Da hatte man nun ein Gebiet mit exzellenten Anbindungsmöglichkeiten und zögerte“, wunderte sich Staub gestern. Gleichzeitig habe man künftigen Investoren „als Bonbon“ die feste Zusage einer S-Bahn-Anbindung gegeben, aber alternative und möglicherweise billigere Trassen nicht geprüft. Durch die lange Realisierungsdauer und die zwischenzeitlich entstandene Bebauung im neuen Stadtteil sowie durch die gestiegenen Baupreise habe sich das Projekt nicht nur verkompliziert, sondern sei auch teurer geworden: von einst kalkulierten 150 Millionen auf nun 223 Millionen Euro. 

mic

Acht Zukunftsvisionen für Gateway Gardens

Quelle: op-online.de

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