Bembel, Bambis und eine Sammlung Videokassetten

Heinz Schenks Nachlass bringt mehr als 80.000 Euro

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Wiesbaden - Schlange stehen für Erinnerungsstücke: Die Auktion des Heinz-Schenk-Nachlasses lockt zahlreiche Menschen an. Persönliche Gegenstände bringen das meiste Geld.

Die Versteigerung des Nachlasses von Heinz Schenk hat am Samstag mehr als 80.000 Euro gebracht. Das meiste Geld brachte ein Posten Memorabilien des 2014 gestorbenen Showmasters. Für "das Sammelsurium aus privaten Fotos, Kennzeichen, Autogrammen und Kennzeichen" zahlte ein anonymer Bieter nach Angaben von Auktionator Stefan Niederauer 4000 Euro. Bembel gingen für durchschnittlich 2000 Euro das Stück weg. Die Apfelweinkrüge waren ein Erkennungszeichen der Unterhaltungssendung "Zum Blauen Block", die Schenk zwischen 1966 und 1981 in der ARD moderierte.

Die Auktion im Haus des Showmasters in Wiesbaden lockte zahlreiche Menschen an. Hunderte kamen zur Vorbesichtigung. Die Zahl der Bieter bezifferte Niederauer auf rund 1000; Gebote konnten auch per Telefon und Brief abgegeben werden. "Es war ein tolles Publikum. Es hat viel Spaß gemacht", sagte er am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Alle Gegenstände mit direktem Bezug zu Schenk seien ersteigert worden. Dazu gehörten auch eine Sammlung Brillen für 360 Euro und die Sauna für 50 Euro. Auf übrig gebliebene Taschenuhren, Mobiliar und Technik könne weiterhin geboten werden. Endgültig Bilanz ziehen will der Auktionator in zwei Wochen.

...und zum Dritten, verkauft! - Reiz von Oldtimer-Auktionen

Schenks Nachlassverwalter Horst Klemmer sprach von "einem überragenden Erfolg" der Versteigerung. Schenk hatte verfügt, dass mit dem Erlös seines Nachlasses eine Stiftung gegründet wird. Sie soll junge Unterhaltungskünstler fördern. Das Wohnhaus des Moderators ist bereits verkauft. Es wird abgerissen, auf dem Grundstück entstehen Klemmer zufolge Wohnungen. dpa

Quelle: op-online.de

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