58 Insolvenzen pro 10.0000 Unternehmen

Hessen bei Firmenpleiten unter dem Bundesschnitt

Düsseldorf/Frankfurt - Hessen liegt einer Studie zufolge bei Firmenpleiten unter dem bundesweiten Schnitt. Im ersten Halbjahr gab es zwischen Kassel und Darmstadt 58 Insolvenzen pro 10.0000 Unternehmen, wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Mittwoch in Düsseldorf berichtete.

Bundesweit lag die Quote bei 66 Firmen. Wie im Rest der Republik sank auch in Hessen die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Deutschlandweit gab es im ersten Halbjahr den Angaben zufolge insgesamt 60.500 Verbraucher- und Firmeninsolvenzen, ein Rückgang um 5,3 Prozent. Dabei machte sich die gute Konjunktur besonders deutlich bei den Unternehmenspleiten bemerkbar, deren Zahl um 6,8 Prozent auf 10.750 Fälle sank.

Auch im laufenden Jahr richteten Pleiten aber wieder Schäden in Milliardenhöhe an. Die nicht beglichenen Forderungen summierten sich in den ersten sechs Monaten auf 11,8 Milliarden Euro. Rund 110.000 Beschäftigte waren betroffen. Zu den bundesweit größten Fällen zählte Creditreform auch die Insolvenz des Südhessischen Klinikverbundes (SHK) mit mehreren Standorten. Der Klinikbetrieb geht vorerst weiter. (dpa)

Quelle: op-online.de

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