Wetterkapriolen im Juni

Viel Starkregen, wenig Sonne und ein Tornado

Offenbach - Etwas wärmer und deutlich nasser als sonst: So hat sich das Juni-Wetter in Hessen präsentiert.

Die Durchschnittstemperatur lag bei 16,6 Grad und damit um 1,4 Grad über dem vieljährigen Durchschnitt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) heute in einer vorläufigen Bilanz feststellte. Pro Quadratmeter fielen im Schnitt fast 110 Liter Regen, deutlich mehr als üblich (80 Liter). In Offenbach, dem Sitz des Deutschen Wetterdienstes, fiel seit Anfang des Jahres mehr Niederschlag als im kompletten Vorjahr.

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In Teilen Osthessens dagegen war es trockener als üblich. Im Gegenzug zu dem vielen Regen ließ sich die Sonne weniger lange blicken als sonst in einem Juni: 160 statt 192 Stunden. Höhepunkt der Unwetter in Hessen war ein Tornado, der am 5. Juni über Ostheim bei Butzbach (Wetteraukreis) hinwegfegte und das komplette Blechdach einer Lagerhalle 200 Meter weit mit sich riss. (dpa)

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Quelle: op-online.de

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