Für Ordnung, Sicherheit und freie Sicht auf Grünflächen

Hessen  Mobil greift zur Motorsäge

Wiesbaden - Von Oktober bis Februar dürfen Bäume und Sträucher zurückgeschnitten werden. Auch die Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil greift dieser Tage wieder zur Motorsäge, um auf den Grünflächen entlang Hessens Straßen für Ordnung, Sicherheit und freie Sicht zu sorgen.

Im vergangenen Jahr allerdings hatte eine von Hessen Mobil beauftragte Fremdfirma einen viel kritisierten Kahlschlag vor allem entlang der A66 bei Gelnhausen verursacht. „Aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres werden die Mitarbeiter von Hessen Mobil in Zukunft ein besonderes Augenmerk auf das sensible Thema der Gehölzarbeiten legen“, erklärt denn auch Burkhard Vieth, Präsident von Hessen Mobil, in Wiesbaden zum Start des diesjährigen Rückschnitts. Die Grünflächen entlang hessischer Straßen seien um fast die Hälfte größer als die Straßenflächen, deshalb sei der Aufwand so groß, dass er nicht alleine von Hessen-Mobil-Mitarbeitern zu bewältigen sei und man für mehr als eine Million Euro externe Fachfirmen beauftragen und Spezialgeräte anmieten müsse.

Das sind die nervigsten Autofahrer

Bei den sogenannten Gehölzarbeiten werde alljährlich dafür gesorgt, dass die Pflanzen nicht die Sicht auf Fahrbahnen und Schilder versperren. Totes Holz und kranke Bäume würden entfernt. Baumfällungen würden mit den zuständigen Naturschutzbehörden abgestimmt. Aus Effizienzgründen erfolgten die Arbeiten in zwei Schritten: Zunächst werde geschnitten oder gefällt, danach das gebündelte Schnittgut abtransportiert. (re)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare