Gefährlicher Junggesellenabschied

AK-47 im Kofferraum sorgt für Polizeieinsatz

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Eine Kalaschnikow Modell AK-47 – eine der meist verbreiteten Waffen der Welt.

Frankfurt - Es sollte ein lustiger Spaß bei einem Junggesellenabschied in Frankfurt werden, entwickelte sich jedoch zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein täuschend echt aussehendes Maschinengewehr in einem Kofferraum hat für Anregung gesorgt.

Gestern um 22.15 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er zuvor gesehen hatte, dass mehrere Personen am Kofferraum eines in der Niddastraße in Frankfurt geparkten Wagens standen und mit einem Gewehr hantierten. Der 47 Jahre alte Mann hörte laut Polizei, wie die Waffe durchgeladen wurde und sah, dass sie anschließend wieder in den Kofferraum gelegt wurde. Die Personen gingen anschließend weg. Die Polizei war kurze Zeit später vor Ort, suchte nach dem Fahrer des Leihwagens und öffnete den Kofferraum, in dem tatsächlich ein täuschend echt aussehendes Replikat eines AK-47-Sturmgewehrs lag. Der 34 Jahre alte Fahrer des Wagens und Eigentümer des Replikats wurde ermittelt. Die Waffe sollte aus Spaß bei einem bevorstehenden Junggesellenabschied eines Kumpels für Fotos genutzt werden. Zu diesem Zweck präsentierte er auch noch ein „Scheich“-Kostüm, welches ebenfalls im Auto lag.

Bereits im April sorgte ein „FBI“-Stripper unnötigerweise für einen ähnlichen Polizeieinsatz. Mehrere Nachschwärmer beobachteten damals den Mann dabei, als er sich in aller Öffentlichkeit eine kugelsichere Schutzweste mit der Aufschrift „FBI“ überzog, einen Helm aufsetzte und zudem aus seinem Wagen ein Gewehr in eine Sporttasche steckte. Später stellte sich heraus, dass die Ausrüstung Teil eines „Kostüms“ als Stripper war. Laut Polizei sind „Anscheinswaffen“ zunächst nicht von echten Waffen zu unterscheiden. Das Führen in der Öffentlichkeit ist grundsätzlich verboten und stellt einen Verstoß gegen §42a des Waffengesetzes dar, der mit einem Bußgeld geahndet wird.

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Quelle: op-online.de

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