Verstecke in Frankfurt und Maintal, 61-Jähriger in U-Haft

Kripo findet Drogen im Wert von 3,5 Millionen Euro 

+

Hofheim/Frankfurt/Maintal - Erfolg für die Kriminalpolizei: Die Beamten haben nach langen Ermittlungen einen 61-jährigen Dealer festgenommen und Drogen im Wert von rund 3,5 Millionen Euro beschlagnahmt.

Die Hofheimer Kriminalpolizei hat in der vergangenen Woche mehrere Hundert Kilogramm Betäubungsmittel mit einem Marktwert von rund 3,5 Millionen Euro sichergestellt. Die Ermittlungen mit der Frankfurter Staatsanwaltschaft liefen bereits seit Anfang des Jahres. Zu diesem Zeitpunkt nahm die Polizei in Hofheim einen Mann fest und fand 50 Gramm Kokain bei ihm. Bei den weiteren Ermittlungen wurden der Lieferant des Festgenommenen, ein 61-Jähriger, sowie dessen Mittäter, ein 31 Jahre alter Mann, ausfindig gemacht. Beide wohnten zu dieser Zeit in Frankfurt.

Offenbar als Lager für die Drogen nutzen die Männer eine extra angemietete Garage in Maintal sowie eine weitere Wohnung in Frankfurt. Laut Polizei unternahm der 61-Jährige zahlreiche Fahrten nach Holland, wo er Drogen kaufte und diese anschließend mit seinem Auto zurück nach Deutschland schmuggelte. Bei einer dieser Fahrten, am 26. September, nahm die Polizei den Mann schließlich fest. Im Auto fanden die Beamten 11 Kilogramm Marihuana.

Zeitgleich wurden die Wohungen und auch die Garage durchsucht. In einem abgeschlossenen Raum in der in Frankfurt angemieteten Wohnung stießen die Beamten schließlich auf große Mengen Betäubungsmittel und Bargeld. Insgesamt wurden über 327 Kilogramm Haschisch, 24 Kilogramm Marihuana, 285 Gramm Kokain und mehrere Tausend Euro Bargeld sichergestellt. Hinzu kommen Medikamente, welche unter das Arzneimittelgesetz fallen, sowie vermeintliches Diebesgut. Der 61-Jährige befindet sich derzeit laut Polizei in Untersuchungshaft. (dr)

Archivbilder:

BKA beschlagnahmt Chemikalien für Crystal

Quelle: op-online.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion