Menschen von Michelstadt nach Hanau gebracht

Letzte Notunterkunft für Flüchtlinge in Hessen geschlossen

Wiesbaden - Kein Flüchtling muss derzeit in Hessen noch in einer Notunterkunft leben. Die letzte dieser Unterkünfte sei zu Wochenbeginn in Michelstadt im Odenwald geschlossen worden, berichtete Innenminister Peter Beuth (CDU) heute in Wiesbaden.

Die verbleibenden 122 Flüchtlinge von dort seien in die Erstaufnahmeeinrichtung in Hanau gebracht worden. Beuth dankte allen Helfern, die vergangenes Jahr die Unterkünfte innerhalb kürzester Zeit geschaffen hatten. Zwischenzeitlich gab es mehr als 40 Notunterkünfte im Land, wie das Ministerium berichtete. Vergangenes Jahr hat Hessen rund 80 000 Flüchtlinge aufgenommen, rund 36.000 weitere sind von hier aus weitergeleitet worden. Seitdem sanken die Zahlen. Von Januar bis Ende Mai nahm das Land insgesamt rund 16.000 Asylsuchende auf. (dpa)

Quelle: op-online.de

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