Vier Lastwagen, ein Wohnmobil und ein Auto beteiligt

Familie bei Unfall auf A7 getötet: Ursache unklar

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Bild von der Unfallstelle. Weitere Motive in der Galerie.

Kassel/Guxhagen - Bei dem schweren Unfall auf der A7 in Nordhessen ist gestern eine Familie ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Kassel heute mitteilte, handelte es sich bei den drei Toten um zwei jeweils 53 Jahre alte Eheleute und deren elfjährige Tochter.

Die Familie aus dem Kreis Ammerland in Niedersachsen hatte mit ihrem Wohnmobil an einem Stauende zwischen Guxhagen und Kassel-Süd gehalten, als ein 50-jähriger Fahrer mit seinem Lastwagen auffuhr. Die beiden Fahrzeuge wurden ineinander geschoben und der Lastwagenfahrer schwer verletzt. Warum der Mann nicht rechtzeitig bremsen konnte, war auch einen Tag nach dem Unfall noch unklar. Zwei weitere Lkw-Fahrer, die vor dem Wohnmobil im Stau standen, erlitten leichte Verletzungen. Nach dem Unfall am frühen Nachmittag war die A7 bis in die Nacht zumindest teilweise gesperrt. Erst gegen 1.30 Uhr konnte sie wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden. Den Gesamtschaden schätzten die Ermittler auf rund 300.000 Euro.

Erst vor kurzem hatte eine Massenkarambolage im Dreiländereck von Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für Schlagzeilen gesorgt. Auf der A6 kamen Anfang Juli in Höhe der Anschlussstelle Mannheim-Sandhofen zwei Menschen ums Leben. Sieben Menschen wurden schwer, drei weitere leicht verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war ein Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug auf ein Stauende aufgefahren. Er kam wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in Untersuchungshaft. Wenige Stunden nach der Karambolage ereignete sich an der gleichen Stelle ein weiterer tödlicher Unfall. Ein Lkw-Fahrer kam ums Leben, es gab Verletzte.

Drei Menschen sterben bei Unfall auf A7: Bilder

dpa

Quelle: op-online.de

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