Polizei beanstandet 30 von 57 Reisebussen

Mehr als die Hälfte aller Reisebusse bei Kontrolle mit Mängeln

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Reisebusse am Frankfurter Hauptbahnhof.

Frankfurt - Die Polizei kontrolliert gestern etliche Reisebusse, die am Frankfurter Hauptbahnhof ankommen. Mehr als die Hälfte der Busse weisen Mängel auf. 

Die Polizei hat gestern in Frankfurt über den ganzen Tag verteilt Reisebusse kontrolliert. Laut heutigen Angaben der Beamten untersuchten die Einsatzkräfte 57 Reisebusse, an 30 gab es die unterschiedlichsten, meist kleinen, Beanstandungen. An der Großkontrolle waren über 150 Einsatzkräfte beteiligt, auch Rauschgiftspürhunde kamen zum Einsatz. Die Reisebusse wurden am Frankfurter Hauptbahnhof aufgenommen und zur Kontrolle auf das Rebstockgelände gelotst.

Drei ausländischen Bussen musste wegen der Mängeln sogar die Weiterfahrt untersagt werden. Defekte und abgefahrene Reifen sowie deutliche Überschreitungen der Lenkzeiten waren die Gründe für die Verbote. Bei 596 kontrollierten Personen stellte die Polizei zudem sieben Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz fest. Eine Person konnte einen bestehenden Haftbefehl durch Zahlung von 500 Euro auslösen. 2700 Zigaretten mussten nachversteuert werden. Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt 6610 Euro behielt die Polizei ebenfalls ein. Neben diversen Anzeigen und Ordnungswidrigkeiten stellten die Ermittler auch 360 Kilogramm Lebensmittel sicher. So waren unter anderem ungekühlte Wurstwaren in Plastiktüten bereits seit 20 Stunden auf der Reise. Die bereits riechenden Nahrungsmittel mussten umgehend vernichtet werden.

„Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass sich die Quote der Mängel im Vergleich zu den letzten Kontrollen spürbar verbessert hat, was auf den stetigen Kontrolldruck zurückzuführen sein dürfte“, heißt es von der Polizei. Nahezu täglich finden in und rund um Frankfurt gezielte Kontrollen von Reisebussen statt. Auch in Zukunft sollen diese fortgesetzt werden.

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dani

Quelle: op-online.de

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