CDU-Generalsekretär

Mobbing-Affäre in CDU: Tauber räumt Fehler ein

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Peter Tauber

Berlin/Gelnhausen - CDU-Generalsekretär Peter Tauber sieht sein Verhalten vor zehn Jahren im Zusammenhang mit Mobbingversuchen gegen eine CDU-Kreisgeschäftsführerin heute kritisch.

Er sei nicht Verfasser des Papiers mit dem Titel "Pflegehinweise für das Kaninchen" mit Tipps zum Wegmobben der Frau gewesen, sagte Tauber am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Ich kannte das Papier. Ich habe es aber nicht geschrieben." Etwas dagegen unternommen habe er damals aber auch nicht. "Aus heutiger Sicht war das ein Fehler", sagte er.

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Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, dass auf neun Seiten detailliert beschrieben werde, wie man mit widerrechtlichen Mitteln die damalige CDU-Geschäftsführerin von Taubers hessischem Heimat-Kreisverbandes Main-Kinzig, Anne Höhne-Weigl, aus dem Amt entfernen sollte. Darin wird unter anderem empfohlen, ihr mit der Kündigung ihrer ebenfalls in der CDU arbeitenden Tochter zu drohen, falls sie nicht freiwillig einen Aufhebungsvertrag unterschreibe. Höhne-Weigl blieb aber schließlich bis zur Rente im Amt. (dpa)

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Quelle: op-online.de

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