Mordfall „Tristan“

Rund 200 neue Hinweise nach TV-Dokumentation

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So soll der Mörder des 13 Jahre alten Tristan, der 1998 umgebracht wurde, zur Tatzeit ausgesehen haben.

Frankfurt - Ist die berühmte heiße Spur schon dabei? Im Mordfall „Tristan“ aus Frankfurt sind nach der Ausstrahlung einer TV-Dokumentation rund 200 neue Hinweise eingegangen. Bei dem Fall sind 100.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

Nach der Ausstrahlung der TV-Dokumentation über den grausamen Mord an dem Frankfurter Schüler Tristan vor 15 Jahren sind rund 200 Hinweise aus ganz Deutschland eingegangen. Ob es eine heiße Spur gibt, war nach Angaben der Polizei zunächst nicht bekannt. Auch stand noch nicht fest, ob neue Hinweise dabei sind. Alles werde gesichtet und ausgewertet, sagte eine Polizeisprecherin. Der 20-minütige Dokumentarfilm, der mit Hilfe eines Profilers erarbeitet wurde, war am Sonntag in der RTL-Sendung „Spiegel TV“ zu sehen. Die Ermittler, die von sexuellen Motiven des Täters ausgehen, erhoffen sich eine neue Spur. Für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, sind inzwischen 100.000 Euro Belohnung ausgesetzt.

Der damals 13-Jährige Tristan Brübach war am 26. März 1998 in einem unterirdischen Bachlauf grausam getötet worden. Ein Massentest mit mehr als 10 000 Freiwilligen aus den westlichen Stadtteilen Frankfurts hatte kein Ergebnis gebracht. Auch eine Fahndung über die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY...“ blieb ohne Erfolg. Der Täter war nach Angaben der Ermittler zwischen 25 und 35 Jahre alt und suchte wegen seiner sexuellen Neigungen den Kontakt zu Kindern. Er lebte vermutlich sozial zurückgezogen und in keiner engen Intimbeziehung.

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dpa

Quelle: op-online.de

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