Bau startet schon im Herbst

Neue Pinguin-Heimat für 7,2 Millionen im Frankfurter Zoo

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Geplant ist eine knapp 1700 Quadratmeter große Freiluftanlage mit einem bis zu drei Meter tiefen Wasserbecken und einer Halbinsel für Besucher.

Frankfurt - Der Frankfurter Zoo bekommt eine neue Pinguin-Anlage. Bereits im Herbst soll mit dem Bau des rund 7,2 Millionen Euro teuren Geheges begonnen werden. Dort werden künftig Humboldtpinguine gezeigt.

Auf die Haltung von Eselspinguinen verzichtet der Zoo aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen, da diese nur in einer künstlich gekühlten Umgebung gehalten werden können. Die Bauzeit für das Projekt bezifferte Zoodirektor Manfred Niekisch am Freitag in Frankfurt mit rund anderthalb Jahren. Geplant ist eine knapp 1700 Quadratmeter große Freiluftanlage mit einem bis zu drei Meter tiefen Wasserbecken und einer Halbinsel für Besucher. Insgesamt können dort bis zu 40 Brutpaare der Vögel leben. Die Veterinärbehörden hatten dem Zoo untersagt, weiterhin Pinguine zu zeigen, falls die Haltung der Tiere nicht verbessert wird.

Bislang wurden die Eselspinguine in einem maroden Bereich des Exotariums aus den 1950er Jahren gehalten. Die zuständige neue Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) kündigte an, den Zoo auch künftig unterstützen zu wollen. Mit dem Bau der Anlage wird der letzte Teil eines im Jahr 2008 beschlossenen Investitionspakets der Stadt umgesetzt. Mit 850.000 Besuchern zählt der Zoo zu den größten in Deutschland. Er beherbergt rund 4500 Tiere. (dpa)

Bilder: Tierbabys in Frankfurt und Kronberg

Quelle: op-online.de

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