Mann droht mit Revolver

„Pokémon“-Jäger sorgen für Polizeieinsätze

Homberg (Efze) - Fans des Handyspiels „Pokémon Go“ haben die Polizei in Homberg (Efze) im Schwalm-Eder-Kreis auf Trab gehalten.

Der Fahrer eines Notarztwagens hatte am Dienstagabend eine Person auf dem Dach des ehemaligen Krankenhauses gesehen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Polizisten durchsuchten das leerstehende Gebäude, fanden aber niemanden. Auf dem Gelände trafen die Beamten einen 18-Jährigen, der angab, mit Freunden "Pokémon Go" zu spielen. Sie seien aber nicht im oder auf dem Krankenhaus gewesen. Bereits in der vergangenen Woche hatte ein Anwohner am Homberger Marktplatz etwa 20 "Pokémon"-Fans mit einem Revolver bedroht.

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Der Mann fühlte sich durch den Lärm gestört und hatte zunächst mit seinem Hund gedroht. Dann schwenkte er mit seinem Revolver aus dem Fenster des Obergeschosses und rief nach Angaben der Polizei: "Ich bin vorbereitet." Die alarmierten Polizisten stellten bei dem stark angetrunkenen Mann einen scharfen, ungeladenen Revolver und Munition sicher. Verletzt wurde niemand. Bei dem populären Handyspiel muss man über eine App und die Kamera des Smartphones in seiner Umgebung fiktive Monster suchen.

Quelle: op-online.de

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