Urteil gefallen, Verfahren zog sich zehn Jahre hin

Millionenbetrug im Internet: Männer dealen mit „Lebensprognosen“

Frankfurt - Nach millionenschweren Betrügereien mit angeblichen Lebensprognosen im Internet müssen sich heute sieben Männer vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Der Gericht verurteilte die Täter zu Bewährungsstrafen zwischen sechs Monaten und einem Jahr und zehn Monaten. Man ging von rund 30.000 Geschädigten und einem Schaden von mindestens 2,1 Millionen Euro aus. Die höchste Strafe erhielt der 56 Jahre alte Hauptangeklagte. Auf der Internet-Seite wurde für sogenannte Lebensprognosen geworben. Die Nutzer erhielten nach der Anmeldung allerdings nur sehr aussageschwache Texte - dafür aber eine Rechnung über 59 Euro. Der Hinweis auf diese Kosten war nur versteckt und verklausuliert auf der Seite enthalten. "Die Seite war eindeutig auf Täuschung angelegt, das Geschäftsmodell der Angeklagten auf Betrug", hieß es im Urteil. Die Taten liegen bereits fast zehn Jahre zurück. dpa

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Quelle: op-online.de

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