Steuerfahndung prüft

Rund 50 Hinweise aus „Panama Papers“ führen nach Hessen

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Ein Bild aus Panama-Stadt.

Wiesbaden - Die hessische Steuerfahndung geht derzeit gut 50 Hinweisen aus den „Panama Papers“ nach. Es müsse geprüft werden, ob hinter den Bezügen nach Hessen tatsächlich Steuerhinterziehungen steckten, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Wiesbaden.

Wie lange die Prüfung dauere, sei nicht vorauszusagen, denn das hänge von der Komplexität der Fälle ab. Viele Medien hatten Anfang April über die Existenz von Zehntausenden Briefkastenfirmen berichtet, in denen Politiker, Prominente und Sportler aus aller Welt ihr Vermögen geparkt haben sollen. Die Enthüllungen waren durch ein Datenleck bei der in Panama ansässigen Kanzlei Mossack Fonseca möglich geworden. Folge waren Ermittlungen auf der ganzen Welt und eine internationale Debatte über Steueroasen und Geldwäsche. Anfang Juni einigten sich die Finanzminister der Bundesländer auf eine Gesetzesinitiative gegen Steuerhinterziehung über Briefkastenfirmen und Steueroasen.

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dpa

Quelle: op-online.de

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