Während der Tunnelsperrung

Schönheitsbehandlung für S-Bahnstationen

+
Der Frankfurter Graffiti-Künstler Andreas von Chrzanowski steht in der S-Bahnstation Ostendstraße in Frankfurt.

Frankfurt - Die Deutsche Bahn AG hat die Sperrung der S-Bahn-Tunnel in Frankfurt für eine Schönheitsbehandlung von fünf unterirdischen Stationen genutzt. Heute stellte Klaus Vornhusen, DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen, die erneuerten Haltepunkte vor.

Insgesamt werden im Rahmen des Programms "Zukunft Bahn" 23 Millionen Euro in die Frankfurter Tunnelbahnhöfe investiert. Am auffälligsten ist die Veränderung an der S-Bahn-Station Ostendstraße, die nach Bahn-Angaben täglich von etwa 30.000 Fahrgästen genutzt wird. Die beiden Gewölberöhren wurden in leuchtenden Farben nach einem Entwurf des Frankfurter Graffiti-Künstlers Andreas von Chrzanowski mit Streetart gestaltet. Überdimensionale Finger, teils naturalistisch, teils verfremdet, "wandern" hier die Tunnelwände entlang.

An der Station Taunusanlage, am Hauptbahnhof oder an der Hauptwache sollen Farben und Muster einen Wiedererkennungswert für die Reisenden schaffen. "Die müssen gar nicht mehr die Schilder lesen, um ihre Station zu erkennen", so Vornhusen. Auch rund 6500 Quadratmeter Bodenbelege wurden seit dem 16. Juli erneuert. Weitere Modernisierungen sind geplant: Auch der Regionalbahnhof am Frankfurter Flughafen soll in Zukunft optisch umgestaltet werden. Am Freitag endet die fast sechswöchige Sperrung der S-Bahntunnel unter der Innenstadt und damit die Geduldsprobe für viele Pendler im Rhein-Main-Gebiet. (dpa)

Bilder: S-Bahn-Tunnel für sechs Wochen gesperrt

Quelle: op-online.de

Kommentare