Geldstrafen oder Führerscheinentzug

Das droht Verkehrssündern bei einer Unfallflucht

Blaulicht
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Wenn sie erwischt werden, sind etliche Unfallflüchtige um keine Ausrede verlegen. "Ich hab das gar nicht gemerkt" steht dabei ganz hoch im Kurs. Schlecht nur, wenn ein Sachverständiger später belegen kann, dass der Unfallverursacher den Zusammenstoß mitbekommen haben muss. Dann drohen ihm harte Strafen:
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Geparktes Auto angefahren: Zu 50 Tagessätzen á 20 Euro (1000 Euro) wurde ein Mann verurteilt, der einen geparkten Pkw angefahren und fast 3500 Euro Schaden verursacht hatte. Zudem wurde ihm die Fahrerlaubnis entzogen und eine Sperre von sechs Monaten auferlegt.
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Geringer Schaden, höhere Strafe: Einen relativ geringen Schaden von 400 Euro verursachte eine Frau beim Ausparken. Sie wurde mit einem Strafbefehl von 15 Tagessätzen á 40 Euro  - also insgesamt 600 Euro - belegt.
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Fehler beim Ausparken: Eine Unfallflucht nach einem Fehler beim Rückwärtsausparken wurde auch einem Mann zum Verhängnis. Er beschädigte ein geparktes Auto. Er musste 900 Euro zahlen und durfte drei Monate kein Auto mehr fahren.
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Der Klassiker: Zu den Klassikern bei den Unfallfluchten zählt auch das Abfahren eines Spiegels. Ein Mann musste nach einem solchen Unfall im August 2014 20 Tagessätze á 40 Euro (800 Euro) Strafe zahlen.
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Fehler beim Rückwärtsausparken: Die Fahrerlaubnis bekam eine Frau mit einer Sperrfrist von sechs Monaten entzogen, nachdem sie beim Rückwärtsausparken etwa 1500 Schaden an einem geparkten Auto verursachte. Weiterhin musste die Frau eine Geldstrafe von 625 Euro zahlen.
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Unfall mit Laternenmast: Einen Laternenmast und einen Stromverteilerkasten fuhr ein Mann im Februar 2014 um und hinterließ einen Schaden von rund 2500 Euro. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu 50 Tagessätzen á 25 Euro (1250 Euro) und einer Geldbuße von 100 Euro. Zudem erhielt er für einen Monat ein Fahrverbot.
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Andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr: Bei etwa 330 Euro lag der Sachschaden, den ein Mann verursachte. Er streifte ein Fahrzeug, da er auf die Gegenfahrbahn geriet, um an parkenden Autos vorbeizufahren. Neben einer Geldbuße von 35 Euro verhängte das Amtsgericht eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen á 50 Euro (1500 Euro).
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Verkehrsschild angefahren: Eine Geldstrafe von 25 Tagessätzen á 40 Euro (1000 Euro) musste auch ein Mann bezahlen, der ein Verkehrsschild angefahren hatte und einen Schaden von 500 Euro verursachte.

Kein Tag vergeht, an dem keine Geschädigten auf den Polizeidienststellen Anzeige erstatten, weil mal wieder jemand nach einem Unfall das Weite gesucht hat. Kein Tag, an dem die Polizei nicht von Unfallfluchten berichtet. Wir haben zusammengefasst, was Unfallflüchtigen droht. Einfach oben Durchklicken!

Quelle: op-online.de

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