Frankfurter Wahrzeichen in neuem Licht

Der Dom strahlt

Frankfurt (mic) ‐ Schön war er schon immer, der Frankfurter Kaiserdom. Jetzt aber gewinnt er durch ein neues System von Lichtquellen an seiner Fassade weitere Ästhetik.

Die LED-Strahler stammen von dem Frankfurter Lichtkünstler Thomas Emde. Sein Spiel mit Licht und Schatten gehört zur Sanierung des Gotteshauses in der Innenstadt, die jetzt nach neun Jahren beendet wurde. Insgesamt blätterte die Bankenstadt 8,5 Millionen Euro hin, inklusive der neuen Beleuchtung. Der Dom ist eine Dotationskirche, deshalb muss die Stadt für ihren Unterhalt geradestehen.

Der 50-jährige Emde hat kurz nach der Jahrtausendwende sein eigenes Unternehmen gegründet. Die Firma heißt Emdelight. Etwa 100 Gebäuden haben Emde und seine Mitarbeiter bereits mit ihrer Lichttechnik zu mehr optischer Präsenz und Ästhetik verholfen, in Frankfurt sind dies unter anderem der Römer und die Börse. Auch die Commerzbank-Zentrale verdankt ihr Lichtkleid der Frankfurter Firma.

Die Beleuchtung des Kaiserdoms, beziehungsweise der hohen Fenster, basiert auf LED-Lampen, die Emde selbst entwickelt hat. Ihr Vorteil: Sie verbreiten kein kalt-weißes Strahlen, sondern Wärme und Romantik. Fast scheint es von außen, als sei das Schiff des Kaiserdoms - obwohl dunkel - von innen hell erleuchtet.

Quelle: op-online.de

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