Urteil eine „krachende Niederlage“ für die Stadt

Rennbahn-Streit: Klub erlässt Hausverbote

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Die Frankfurter Rennbahn.

Frankfurt - Der Frankfurter Renn-Klub hat im Streit um das Gelände der Frankfurter Galopprennbahn Hausverbot für Angehörige verschiedener städtischer Ämter erlassen.

Der Klub reagiert damit nach eigenen Angaben auf eine jüngste Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt. Das Urteil vom Freitag sei eine "krachende Niederlage" für die Stadt. Das OLG hatte in zweiter Instanz einem Rechtsschutzbegehren des Vereins gegen den Abriss der Tribüne und anderer Gebäude auf der Rennbahn stattgegeben.

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Es bestätigte außerdem eine Anordnung des Landgerichts Frankfurt vom Mai, die Kappung der Strom- und Wasserleitungen für das Rennbahngelände zu unterlassen. Die Stadt hatte versucht, dieses Urteil anzufechten. Die Stadt wollte das Gelände der Galopprennbahn eigentlich bereits zu Jahresbeginn dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) übergeben. Dort soll ein neues Leistungszentrum gebaut werden. Der Renn-Klub hingegen widersetzt sich der Räumungsklage und will weiter für Galopprennen in Frankfurt kämpfen. (dpa)

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Quelle: op-online.de

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