Hessens stellvertretender Ministerpräsident

Tarek Al-Wazir gegen Burka-Verbot 

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Wiesbaden/Frankfurt - Hessens stellvertretender Ministerpräsident Tarek Al-Wazir (Grüne) steht einem Burka-Verbot ähnlich wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) skeptisch gegenüber.

Man müsse Burka-Trägerinnen und ihr Umfeld überzeugen, statt mit dem Strafrecht zu drohen, sagte der Wirtschaftsminister Hessens im "Sommerinterview" des Hessischen Rundfunks (hr). Er schloss sich de Maizières Einschätzung an, dass man nicht alles verbieten kann, was man ablehnt. "Ich sehe Menschen gerne ins Gesicht. Ich finde Vollverschleierung falsch", betonte Al-Wazir.

"Ich glaube übrigens auch, dass sie mit dem Islam nichts tun hat." Zuletzt hatten sich Unions-Innenminister aus einigen Ländern für ein Verbot der Vollverschleierung ausgesprochen. Auch die rheinland-pfälzische CDU-Chefin und Bundes-Vize Julia Klöckner dringt auf ein solches Verbot, das de Maizière indes für verfassungsrechtlich problematisch hält. (dpa)

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Quelle: op-online.de

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