Nach tödlichen Schüssen auf Hells-Angel Aygün Mucuk

Noch keine konkreten Hinweise auf Racheaktion rivalisierender Rocker

+
Aygün Mucuk.

Wettenberg/Gießen - Nach den tödlichen Schüssen auf den Präsidenten der Gießener Hells Angels dauern die Ermittlungen an. Dies teilte die Polizei am Samstag mit ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Konkrete Hinweise auf Racheaktionen rivalisierender Rocker lägen bislang nicht vor. Aygün Mucuk war am Freitagmorgen tot auf dem Anwesen des Hells-Angels-Clubheims im mittelhessischen Wettenberg gefunden worden. Er wurde von mehreren Schüssen getroffen. Die Hintergründe der Bluttat waren zunächst unklar.

Rivalitäten zwischen den alteingesessenen Hells Angels aus Frankfurt und den türkisch geprägten Rockern aus Gießen hatten in den vergangenen Jahren mehrfach zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. Alles zur Aufruhr in der Rockerszene lesen Sie auf unserer Themenseite. (dpa)

Hells-Angels-Präsident erschossen: Fotos am Tatort

Quelle: op-online.de

Mehr zum Thema

Kommentare