14-Jährige stirbt vor Schwimmbad

Tödlicher Unfall: Angeklagte kommt nicht

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Gießen - Zum Auftakt des Prozesses um den Unfall mit einer toten 14-Jährigen vor einem Schwimmbad in Lollar bei Gießen ist die Angeklagte trotz Ladung nicht vor Gericht erschienen.

Daraufhin sei die Hauptverhandlung für ein halbes Jahr ausgesetzt worden, teilte ein Gerichtssprecher heute mit. In dem Verfahren ist eine 64 Jahre alte Frau angeklagt, die im Juli vergangenen Jahres mit einem Geländewagen in eine Warteschlange vor dem Bad gefahren war. Ein 14 Jahre altes Mädchen war kurz darauf in einer Klinik gestorben, eine weitere 14-Jährige schwer, ein 16-Jähriger leicht verletzt worden. Nach früheren Angaben der Polizei hatte die Fahrerin wahrscheinlich Bremse und Gaspedal verwechselt.

Die Staatsanwaltschaft sprach sich heute dem Sprecher zufolge zunächst für einen Strafbefehl und eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 30 Euro aus. Nebenkläger hätten aber kritisiert, dass sich die 64-Jährige bislang nicht entschuldigt habe. Nun sei der Frau die Möglichkeit gegeben worden, dies in den kommenden Monaten nachzuholen. Dann könne es in ein Strafbefehlsverfahren gehen, sonst komme es zur Hauptverhandlung. (dpa)

Quelle: op-online.de

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