Geldstrafe wegen Tierquälerei

26 tote Schlangen in Wohnung: Tier-Messie verurteilt

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In einer Privatwohnung hat die Feuerwehr dutzende Schlangen in desolatem Zustand vorgefunden.

Frankfurt - Weil er mehrere Großschlangen verhungern und verwahrlosen ließ, ist ein 43 Jahre alter Tierhalter am Dienstag in Frankfurt zu einer Geldstrafe von 7200 Euro (240 Tagessätze) verurteilt worden.

Das Amtsgericht ging von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz aus und erließ deshalb auch noch ein dreijähriges Verbot, Schlangen zu halten. Die Feuerwehr war im Februar wegen eines Wasserrohrbruchs zu dem Hinterhaus in der Frankfurter Innenstadt gerufen worden. In der ansonsten unbewohnten Wohnung des Angeklagten fanden die Männer zahlreiche abgemagerte und mit Schädlingen befallene Großschlangen. In mehreren Styroporkisten und einer Kühltruhe lagen 26 tote Schlangen. Die Reptilien wurden beschlagnahmt. Vor Gericht legte der Halter ein Geständnis ab.

Er sei aufgrund privater und beruflicher Probleme mit der Schlangenzucht überfordert gewesen. Darüber hinaus habe er den Milbenbefall der Tiere nicht in den Griff bekommen. Im Strafmaß folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Der nicht anwaltlich vertretene Angeklagte kündigte an, das Urteil akzeptieren und die Strafe zahlen zu wollen. (dpa)

Feuerwehr findet Wohnung voller Schlangen

Quelle: op-online.de

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