Frau unter Mordverdacht

Toter Mann in Gießen: Polizei nimmt frühere Nachbarin fest

Gießen - Knapp zwei Monate nach dem Tod eines 79-Jährigen in Gießen ist eine frühere Nachbarin des Mannes unter Mordverdacht verhaftet worden.

Ihr wird auch schwere Brandstiftung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft Gießen heute mitteilte. Die 34-Jährige aus Aachen, die der Polizei bereits wegen mehrerer Diebstähle bekannt ist, bestreite die Tat. Der Mann war am frühen Morgen des 3. April nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus von Feuerwehrleuten tot aufgefunden worden.

Schnell stellte sich heraus, dass er mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen worden war. DNS-Spuren, Zeugenvernehmungen und Datenauswertungen führten laut Staatsanwaltschaft zur Festnahme der Verdächtigen. Heute wurde sie dem Ermittlungsrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Frau den Mann ausrauben wollte und den Brand gelegt hat, um den Mord zu vertuschen. Sie war bis Mitte 2015 Nachbarin des Gießeners, zog dann aber nach Nordrhein-Westfalen. Zu den Opfern ihrer Diebstähle gehörte den Angaben zufolge auch der 79-Jährige. Der Mann war in der Region als Zauberer bekannt. (dpa)

Polizeibeamte müssen belastbar sein

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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