Nacht vom 22. auf den 23. Juli

Trotz Gewitter-Ausfällen keine Änderung an Nachtflugverbot

Wiesbaden - Trotz der Streichung etlicher Flüge in der Gewitternacht vom Freitag vorvergangener Woche mit Tausenden betroffenen Passagieren bleibt es bei den bisherigen Regelungen zum Nachtflugverbot.

Nach Gesprächen über den Verlauf des Abends seien alle Beteiligten zu dem Ergebnis gekommen, dass die Kommunikationswege untereinander auf Verbesserungsmöglichkeiten überprüft würden, teilte das Verkehrsministerium heute in Wiesbaden mit. Die Forderung des Flughafenbetreibers Fraport nach mehr Flexibilität beim Nachtflugverbot wurde in der Mitteilung nicht erwähnt. Vertreter von Fraport sowie Luftverkehrsgesellschaften, der Deutschen Flugsicherung und des Ministeriums hätten die Abläufe und die Kommunikation in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli untersucht. Ergebnis sei auch, dass die Fluggesellschaften in solchen Ausnahmesituationen ihre Wünsche zu verspäteten Starts und Landungen bereits bei der Beantragung priorisieren.

"Dies soll dazu beitragen, dass möglichst viele Fluggäste vor Eintritt des Nachtflugverbots starten können", erklärte das Ministerium. Von 23 bis 5 Uhr gilt am Frankfurter Flughafen ein Nachtflugverbot. In Ausnahmefällen wie bei Unwettern erteilt das Ministerium Genehmigungen für verspätete Starts bis 24 Uhr. dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

Mehr zum Thema

Kommentare