Bundesverkehrswegeplan

Unternehmer für Ausbau der A661

Frankfurt - Die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) lobt zwar grundsätzlich den Entwurf zum Bundesverkehrswegeplan 2030, allerdings reagiert sie mit Unverständnis auf die nachträgliche Korrektur zweier zentraler Autobahnausbauprojekte in Hessen.

„Dass der sechsspurige Ausbau der A661 auf ‚weiteren Bedarf’ herabgestuft wurde, ist – gerade vor dem Hintergrund des geplanten Ausbaus des Riederwaldtunnels – die falsche Entscheidung“, meint Volker Fasbender, Hauptgeschäftsführer der VhU. Die stark frequentierte Verbindungsader des Frankfurter Osten in den Taunus werde dadurch unzumutbaren Belastungen ausgesetzt bleiben. „Wir können es uns aber nicht erlauben, dass die Staus in der stark wachsenden Metropolregion Rhein-Main weiter zunehmen und die vielen Pendler noch länger im Stau stehen als ohnehin schon“, warnte Fasbender. Auch die Herabstufung des Ausbaus der A 5 vom Darmstädter Kreuz bis zur Landesgrenze nach Baden-Württemberg sieht Fasbender kritisch: „Beide Projekte weisen laut Bundesverkehrswegeplan den zehnfachen Nutzen des eingesetzten volkswirtschaftlichen Kapitals auf.“

Indes lobte Fasbender, dass man in Berlin doch noch die Bedeutung der A5 zwischen dem Bad Homburger und dem Frankfurter Kreuz als wichtige Nord-Süd-Verbindung erkannt habe. Positiv sei auch die nachträgliche Höherstufung der A 3 vom Frankfurter bis zum Offenbacher Kreuz in den „vordringlichen Bedarf“. Insgesamt seien die veranschlagten 8 Milliarden Euro, die in hessische Verkehrsvorhaben fließen, „ein guter Anfang. cz

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Quelle: op-online.de

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