Signal- und Fahrbahnstörungen im zentralen Tunnel

Zahlreiche Verspätungen im S-Bahn-Verkehr

Frankfurt - Nach der Störung ist vor der Störung: Gleich zweimal am Mittwochvormittag müssen S-Bahn-Nutzer in Frankfurt noch mehr Geduld haben als üblich. Schuld sind beim ersten Mal Probleme mit einem Signal, beim anderen Mal ist es ein möglicher Gleisschaden.

Signal- und Fahrbahnstörungen haben den S-Bahn-Verkehr im Frankfurter Tunnel heute Vormittag gleich zweimal gestört. Gegen 10.15 Uhr kam es nach Angaben der Deutschen Bahn wegen eines möglichen Gleisschadens zu neuerlichen Behinderungen. Die meisten Zügen verkehrten zwar, fuhren aber langsamer als sonst durch den Tunnel. Die S-Bahnen der Linie 5 verkehrten nur zwischen Frankfurt-Rödelheim und Friedrichsdorf beziehungsweise Bad Homburg. Die Fahrgäste mussten dort in andere Linien umsteigen. Insgesamt hielten sich die Auswirkungen aber in Grenzen, sagte ein Bahnsprecher. Sollten die Behinderungen bis zum nachmittäglichen Berufsverkehr nicht beseitigt sein, würden möglicherweise einige Verbindungen der sogenannten Zwischentakte gestrichen, damit der Zeitpuffer für die anderen Züge größer werde, fügte der Sprecher hinzu.

Bereits im morgendlichen Berufsverkehr hatte eine Signalstörung kurz vor 7 Uhr den S-Bahnverkehr im zentralen Tunnel unter der Frankfurter Innenstadt ausgebremst. Die Störung war nach Angaben der Bahn zwischen den Stationen Konstablerwache und Ostendstraße. Es kam zu Verspätungen auf allen Linien außer der S7, die nicht durch den Tunnel verläuft. Nach etwas mehr als einer Stunde waren die Probleme schließlich behoben. Probleme gibt es auf der Strecke häufiger. Deswegen soll das veraltete Stellwerk in dem Tunnel erneuert werden. Dafür wird der S-Bahntunnel unter der City vom 16. Juli bis in den frühen Morgen des 26. August komplett gesperrt. Es ist die bisher längste Sperrung. Betroffen sind acht von neun S-Bahnlinien.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Kommentare