Das hätte ins Auge gehen können

Zoll zieht gefährliche Sonnenbrillen aus dem Verkehr

+
Symbolbild

Frankfurt - Das hätte ins Auge gehen können: Der Frankfurter Zoll hat eine Frachtsendung mit rund 1000 gefährlichen Sonnenbrillen entdeckt und aus dem Verkehr gezogen.

An den Brillen aus China fehlten die erforderliche CE-Kennzeichnung zu EU-Standards und Angaben über die UV-Filterkategorien, wie der Zoll am Freitag mitteilte. Die vom Zoll eingeschaltete Marktüberwachungsbehörde stufte die Brillen als gefährlich ein und verbot ihre Einfuhr. Die am 27. Mai am Frankfurter Flughafen aufgegriffene Sendung war an einen gewerblichen Empfänger in Deutschland adressiert. „Wir können die Verbraucher nur warnen, sich solche Sonnenbrillen im Ausland zu bestellen“, sagte Zoll-Sprecherin Isabell Gillmann. „Man kann sich nicht sicher sein, inwieweit und überhaupt die Augen vor UV- Licht geschützt sind und ob die Brille zum Beispiel im Straßenverkehr benutzt werden darf.“

Die beschlagnahmte Lieferung hatte laut Gillmann einen Wert von rund 3000 Euro. Der Zoll warnte, dass auch andere Warengruppen riskant seien, wenn sie nicht auf ihre Ungefährlichkeit hin geprüft seien. Im vergangenen Jahr seien beim Hauptzollamt Frankfurt zum Schutz der Verbraucher bei insgesamt 3865 Aufgriffen knapp 311.000 Gegenstände aus dem Verkehr gezogen worden. Die meisten stammten laut Zoll aus China und Taiwan.

Flughafen Frankfurt: Die kuriosen Funde des Zolls

dpa

Quelle: op-online.de

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion