Datenschutzeinstellungen in Windows 10 von Hand anpassen

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Bei Windows 10 werden persönliche Daten automatisch übertragen. Mit den richtigen Datenschutzeinstellungen lässt sich dies verhindern. Foto: Andrea Warnecke

Windows-10-Nutzer geben automatisch einige persönliche Daten an Microsoft weiter. Wollen sie die Informationen lieber für sich behalten, sollten sie besser die Einstellungen zum Datenschutz ändern.

Stuttgart (dpa/tmn) - Nutzer von Windows 10 sollten die Datenschutzeinstellungen des Betriebssystems anpassen und unnötige Übertragungen abschalten. Dazu rät der Datenschutzbeauftragte des Landes Baden-Württemberg in einem Leitfaden.

Im Startmenü unter "Einstellungen" und "Datenschutz" finden Nutzer die Datenschutzoptionen des Betriebssystems. Als Standard sind alle Übertragungswege aktiviert - und müssen auf Wunsch abgeschaltet werden. Der Leitfaden rät etwa dazu, die Werbungs-ID, den SmartScreen-Filter und die Übertragung des Eingabe- und Schreibverhaltens zu deaktivieren. Auch bei der Verwendung von Standortdaten sollten Nutzer aktiv entscheiden, welchem Programm sie dies gestatten. Im kostenlos herunterladbaren Leitfaden werden alle wichtigen Einstellungen erklärt.

Je nach gewählten Datenschutzeinstellungen funktionieren einzelne Komponenten von Windows 10 allerdings nur mit Einschränkungen. Der digitale Assistent Cortana etwa benötigt für seine Arbeit Zugriff auf zahlreiche persönliche Daten.

Leitfaden zum Datenschutz unter Windows 10 (pdf-Dokument)

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