Neurodermitis-Risiko: Regelmäßige Pflege hilft Babyhaut

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Vor allem nach dem Baden cremen viele Eltern ihr Kind ein. Dies kann vor Hautkrankheiten schützen. Foto: Patrick Pleul

Neurodermitis macht schon den Kleinsten zu schaffen. Ein bisschen kann man gegensteuern, um die Krankheit einzudämmen. Am besten man fängt damit gleich in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt an.

Bonn (dpa/tmn) - Werden Babys regelmäßig eingecremt, sinkt dadurch das Risiko für eine Neurodermitis. Das gilt vor allem für Kinder, deren Eltern selbst unter der Hautkrankheit leiden. Das Eincremen hilft der noch unreifen Hautbarriere von Säuglingen, sich zu stabilisieren.

Werden der Fett- und Feuchtigkeitshaushalt verbessert, verhindert das einen übermäßigen Wasserverlust, und die Haut ist gut gegen das Eindringen von Allergenen geschützt. Darauf weist die Deutsche Haut- und Allergiehilfe hin. Wichtig ist, dass Eltern innerhalb der ersten Lebenswochen mit der Pflege beginnen und konsequent jeden Tag dranbleiben - auch dann, wenn die Haut der Kleinen nicht trocken wirkt.

Spezielle Babycremes und -lotionen sind besser geeignet als reines Öl: Es spendet zwar Fett, aber keine Feuchtigkeit. Die Cremes sollten frei sein von Duft- und Farbstoffen, Konservierungsmitteln und Paraffin.

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