Erste Hilfe auf Wanderungen: Was ins Notfall-Gepäck gehört

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Kleiner Unfall - in der Regel hilft bei kleinen Verletzungen ein Pflaster. Foto: Jens Schierenbeck

Mal muss es ein Pflaster sein, mal ein Druckverband: Wer auf einer Wanderung ist und sich verletzt, sollte das Erste-Hilfe-Set entsprechend ausstatten.

Stuttgart (dpa/tmn) - Wanderer und Trekking-Reisende sollten nicht bloß irgendein Erste-Hilfe-Paket im Gepäck haben. Es muss auch richtig ausgerüstet sein. Die handelsüblichen Modelle seien oft nur rudimentär ausgestattet.

Was häufig in den Paketen fehlt, berichtet die Zeitschrift "Outdoor" (Ausgabe 8/2016): nützliche Klammerpflaster für Schnittwunden, Einweghandschuhe, ein Beatmungstuch zur leichteren Mund-zu-Mund-Beatmung und eine Israeli-Bandage, auch Emergency Bandage genannt. Mit dieser lassen sich schnell blutungsstillende Druckverbände anlegen. Die Utensilien werden am besten nachgerüstet.

Auch persönliche Medikamente, Schmerzmittel, Desinfektionslösungen und Alkoholtupfer gehören der Zeitschrift zufolge ins Gepäck. Wer gegen Insektengift allergisch ist, braucht dafür ein Notfallkit. Ein Rat: Wer eine Fernreise oder Trekkingtour abseits der Zivilisation unternimmt, bittet am besten seinen Arzt vor Abreise um das Rezept für ein Breitband-Antibiotikum. Das Erste-Hilfe-Set sollte generell einmal im Jahr überprüft und auf den neusten Stand gebracht werden.

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