Jemenchamäleon eignet sich am ehesten für ungeübte Halter

+
Jemenchamäleons sind farbenprächtig. Nur bei Stress färben sie sich dunkel. Foto: Wolfgang Thieme

Bramsche (dpa/tmn) - Chamäleons sind faszinierend. Ihre Art sich zu bewegen und ihre Färbungen erwecken bei vielen den Wunsch, so ein Tier im Terrarium zu halten. Doch wie pflegt man ein Chamäleon richtig?

Chamäleons sind als Terrarientiere beliebt. Da sie besondere Ansprüche an ihre Haltung stellen, sollten Einsteiger sich für ein Jemenchamäleon entscheiden. Besitzer halten die Tiere am besten alleine, da sie Einzelgänger sind. Faszinierend zu beobachten sind die Farbwechsel des Reptils. Die Färbung ist aber nicht nur ein optischer Hingucker, sondern drückt auch die Stimmung der Tiere aus. Steht das Jemenchamäleon unter Stress, färbt es sich dunkel, erläutert Regine Rottmayer von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz.

Um sich wohlzufühlen, braucht das Tier genügend Äste und Zweige im Terrarium zum Klettern. Außerdem muss es ausreichend mit UV-B-Strahlung versorgt sein. Da Chamäleons empfindlich auf Staunässe reagieren und Lungenerkrankungen bekommen können, sollten Halter auf genügend große Lüftungsflächen im Terrarium achten.

Kommentare