Ohne städtischen Zuschuss

Altstadtfest: Schwarze Null ist realistisch

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In den Gassen der Altstadt – vor allem entlang der Bummelgass’ (Fahrstraße) und auf dem Marktplatz vor der evangelischen Stadtkirche (rechts) wird am zweiten September-Wochenende gefeiert. Ganz links ist der sogenannte Hexenturm zu sehen.

Babenhausen - Dank vieler Sponsoren, Spenden und weiterer Unterstützer ist die 37. Auflage des beliebten Altstadtfestes auch finanziell abgesichert. Von Norman Körtge 

Die gute Nachricht vorneweg: Das traditionelle Babenhäuser Altstadtfest trotzt dem städtischen Sparzwang und wird in nahezu gewohntem Umfang am zweiten September-Wochenende stattfinden. Helmut Fendt, Vorsitzender des Gremiums der Babenhäuser Vereine, und seine Mitstreiter haben in den zurückliegenden Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit die 37. Auflage des Festes auch ohne städtischen Zuschuss am 10. und 11. September rund um die Bummelgass’ über die Bühne gehen kann. Die Finanzierung sei gesichert. „Vorerst“, wie Fendt betont und deutlich macht, dass er nur für 2016 spricht. „Für dieses Jahr haut das hin“, sagt der Altstadtfest-Organisator. Er gehe momentan davon aus, dass am Ende eine schwarze Null zu Buche steht.

Dass Fendt zumindest für dieses Jahr so optimistisch sein kann, ist dem Umstand geschuldet, dass ein ganzes Bündel an Maßnahmen gegriffen hat. So hätten beispielsweise Sponsoren für ein etwa doppelt so hohes Spendenaufkommen wie zuvor gesorgt. Über 6000 Euro sind auf diese Weise eingegangen oder zugesagt worden. Auch seien die Standgebühren etwas erhöht worden. Fendt spricht von einer Größenordnung zwischen 20 und 30 Euro. Dabei ist er auf Wohlwollen gestoßen. Gemeckert hätte zumindest keiner, berichtet er. Eine Märchenerzählerin tritt zudem ohne Gage zu fordern auf.

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Wie berichtet, zählen zu den größten Kostenfaktoren die Toilettenwagen und das Aufstellen der Verkehrsschilder. Für letztere hat das Gremium bereits wie im Vorjahr eine Rodgauer Firma beauftragt, die die Dienstleistung günstiger ausführt als die Stadt. Auf zirka 6000 Euro hatte Fendt Mitte Juli die Summe beziffert, die es durch den Wegfall des städtischen Zuschusses zu kompensiere gelte. Fest steht für Fendt allerdings, dass in Zukunft weiter die Kosten für das Altstadtfest reduziert werden müssen.

Quelle: op-online.de

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