„Parcours wird gut angenommen“

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Seit einem halben Jahr gibt es den Gerätepark in Harreshausen. Bei den Einwohnern kommt er gut an. Normalerweise ist am Harreshäuser Geräteparcours mehr los. Jung und Alt nutzen das Bewegungsangebot regelmäßig. 

Harreshausen - Ein halbes Jahr ist es her, dass in Harreshausen der erste Bewegungsparcours aufgestellt wurde. Vier Geräte aus glänzendem Metall stehen auf der Fläche neben dem Spielplatz, daneben große Schautafeln, welche die Handhabung erklären. Von Sebastian Schwarz 

Unkompliziert können sich die Harreshäuser dort ein wenig sportlich betätigen. „Wir wollten etwas Robustes mit einfacher Handhabung, damit sich auch die Älteren herantrauen“, erklärt Ortsvorsteherin Heidrun Koch-Vollbracht.

Bei ihren Mitbürgern stößt das Angebot bisher durchaus auf Interesse, erzählt Koch-Vollbracht. „Der Parcours wird gut angenommen“, weiß sie zu berichten. So sei zum Beispiel die Gymnastikgruppe des Turnvereins schon dort gewesen und auch Senioren aus dem Seniorenzentrum Bethesda seien ab und zu an den Geräten zugange.

Bei Bethesda freut man sich über das Bewegungsangebot. „Wer von unseren Bewohnern noch körperlich in der Lage dazu ist, für den ist das eine schöne Sache“, findet Susanne Gerhold, die für Beratung und Betreuung bei dem Seniorenzentrum zuständig ist.

Genutzt wird der Parcours aber auch von jüngeren Generationen, sagt die Ortsvorsteherin. Eltern und Kinder vom benachbarten Spielplatz schauten vorbei, gelegentlich machten dort auch Radfahrer, die auf den beiden naheliegenden Radwegen unterwegs sind, einen Stopp.

Kaum Gründe zum Meckern

Gründe zum Meckern gibt es indes kaum. Verbesserungsbedarf sieht Koch-Vollbracht lediglich bei der Seniorenfreundlichkeit. „Ich wurde darauf angesprochen, dass die Grasnarbe zu hoch für Rollatoren ist.“ Für Senioren sei es daher mühsam, an die Geräte kommen. Das soll sich jedoch bald ändern. Anfang nächsten Jahres werde man das Thema im Ortsbeirat behandeln und nach einer Lösung suchen.

Außerdem gibt sie zu Bedenken, dass der Parcours ja auch der erste seiner Art in Babenhausen sei, da sei man ja noch am Lernen. „Wir sind froh, wenn die Leute uns ihre Erfahrungen mitteilen, damit daraus Verbesserungen entstehen können.

Und ihr bisheriges Fazit? „Wir sind mit dem Parcours sehr zufrieden“. Würde sie den Bau also auch den anderen Stadtteilen ans Herz legen? „Sowas ist grundsätzlich immer sinnvoll“, sagt die Christdemokratin. Allerdings sei der richtige Standort wichtig.

Vorteilhaft sei die Nähe zu Spielplätzen, Sportanlagen oder Radwegen. Alleinstehenden sei so etwashingegen nicht sinnvoll. Bei der Auswahl der Geräte gelte durchaus das Motto „Weniger ist mehr“.

Quelle: op-online.de

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