Aktion hofft auf mehr Teilnehmer

Babenhausen radelt: Teilnehmer biegen auf Zielgerade ein

Babenhausen - Die im Vorjahr von der Stadt initiierte Aktion „Babenhausen radelt“ hat auch 2015 wieder aktive Radfahrer fast aller Stadtteile veranlasst, ihre gestrampelten Kilometer in der online verfügbaren Tabelle einzutragen. Von Walter Kutscher 

Vor dem imposanten Bau der Harpertshäuser Kirche sind diese beiden Radfahrer bei idealem Wetter auf dem „Historischen Radweg“ rund um Babenhausen unterwegs.

Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Wann und wo die Pedalritter auf ihre Gefährte steigen und wie lange sie unterwegs sind, ist deren Sache. Gezählt wird die in diesem Jahr zurückgelegte Distanz. Die fleißigsten Pedaleure nehmen am Altstadtfest an einer Prämierung teil – hierzu wird allerdings nur die zwischen Ostermarkt und Altstadtfest zurückgelegte Strecke berücksichtigt. Schaut man sich die Liste auf der Homepage der Stadt (Freizeit & Tourismus – Radfahren und Wandern) an, so werden auch durch das Radeln eingesparte Liter Benzin und Tonnen CO2 angegeben und die Werte des Vorjahres aufgelistet. Bis jetzt sind allerdings nur 28 Teilnehmer an der Aktion beteiligt, es könnten aber wesentlich mehr sein, denn betrachtet man die gleiche Aktion im benachbarten Großostheim, von wo auch der Anstoß für „Babenhausen radelt“ kam, so sind dort über 200 Teilnehmer verzeichnet.

Gerade die hiesige Region bietet sich für das Radfahren an, denn neben den wenigen Steigungen sind viele sehenswerte Ziele in Feld und Flur und in den kleinen Städtchen und Dörfern einen Ausflug wert. Auch für Besorgungen in der Kernstadt bietet das Fahrrad Vorteile, denn man ist damit oft schneller von den westlich gelegenen Stadtteilen am Rathaus und in der Altstadt, als mit dem Auto über die B 26, an Ampeln und Bahnübergängen vorbei, und schließlich spart man sich noch die Parkplatzsuche. Besonders an Wochenenden sind viele Familien und Gruppen bei schönem Wetter unterwegs und besuchen gerne dann auch die Ausflugslokale in der näheren Umgebung. Beim i-Punkt im Rathaus kann man sich mit Karten, wie zum Beispiel dem Faltplan „Historischer Radwanderweg“, der rund um alle Stadtteile Babenhausens führt, versorgen. Dieser ist in zwei Teile befahrbar und mit einem Hochrad-Symbol gekennzeichnet.

Auf der großen Tour geht es von der Stadthalle Richtung Sickenhofen und Hergershausen und weiter über Harpertshausen und Langstadt zurück zum Startpunkt. Bei dieser Strecke wird unterwegs auf verschiedene Sehenswürdigkeiten hingewiesen, so liegen unter anderem das Schloss, die Konfurter Mühle, die Kirchen der Stadtteile oder das Langstädter Hirtenhaus auf der Route und vor Ort gibt es dann entsprechende Hinweisschilder. Die kleine Tour führt von der Stadthalle nach Harreshausen und zurück, wobei an der „Schönen Eiche“ gerastet werden kann und bei der Fahrt durch die Altstadt sehenswerte Gebäude den Weg säumen, so beispielsweise die Stadtmühle, die evangelische Kirche und der imposante Hexenturm.

Die Länge beider Touren beträgt zusammen rund 25 Kilometer; sie sind so konzipiert, dass Kinder selbst mitfahren können, aber auch der Anhänger für die Kleinsten meist problemlos gezogen werden kann, da der überwiegende Teil der Strecke asphaltiert ist. Wenn 2016 die Aktion weitergeführt wird, bleibt zu hoffen, dass sich mehr aktive Radler daran beteiligen und damit einen Beitrag zur Einsparung von Benzin und Kohlenstoffdioxyd leisten.

Quelle: op-online.de

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