Tausende Narzissenzwiebeln kommen in den Boden

Blühendes Band von Ort zu Ort

+
Zwischen Hergershausen und Sickenhofen wurde mit der Narzissenpflanzung begonnen.

Hergershausen/Sickenhofen - Der Gedanke ist nicht neu, aber einfach und effektiv: Bürger verschönern ihre Umgebung und unterstützen somit die Attraktivität der Stadt.

Vor allem symbolischen Charakter hat die Pflanzung zwischen Hergershausen und Sickenhofen, die bereits 2010 erstmals stattfand und eine wachsende blühende Verbindung zwischen den Orten schafft. Jetzt soll die Aktion innerhalb der Dorfentwicklung weitergeführt werden. Die Dörfer Hergershausen, Sickenhofen und inzwischen auch Harreshausen beteiligen sich und planen die weitere Pflanzung mit mehreren tausend Narzissenzwiebeln für den Herbst. Initiatoren und Organisatoren sind acht Bürger, die sich innerhalb des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) zu einer Arbeitsgemeinschaft Tourismus, Freizeit und Stadtmarketing zusammengeschlossen haben: Georg Wittenberger, Walter Kutscher, Klaus Mohrhardt, Maren Gatzemeier, Alexandra Hilzinger, Heidrun Koch-Vollbracht, Anna Elena Resch und Christine Richter.

Im Prozess der vom Kreis unterstützten Dorfentwicklung soll die Pflanzaktion ein Bestandteil der umfangreichen AG-Arbeit und gleichzeitig mit ihrer Symbolik richtungweisend sein: „Ein gelbes Band blüht dann im Frühjahr zwischen den Orten, gepflanzt von Bürgern. Die Narzissen vermehren sich von selbst, so dass die gelben Farbkleckse von Jahr zu Jahr immer näher beieinanderstehen “, erläutern die Initiatoren ihre Idee. Immer dichter werde demnach das Band zwischen den Orten und immer dichter soll die Verbindung zwischen Stadt und Ortsteilen werden. Das ist einer der Ansprüche, für die das IKEK stehen soll: Dorfentwicklung nicht nur bezogen auf einen Ort, sondern Dorfentwicklung, die die gesamte Kommune im Blick hat.

Die Initiatoren, die sich für die nächsten neun Jahre ihrer AG verschrieben haben, hoffen, noch weitere Interessierte anzusprechen: „Es wäre ein toller Erfolg, wenn nach zehn Jahren IKEK und Dorfentwicklung der blühende Stern alle sechs Orte, die Babenhausen ausmachen, verbindet.“ Die AG-Mitglieder werden über die Ortsbeiräte ihre Idee weitertransportieren – in der Hoffnung, aus allen Stadtteilen Interessenten anzusprechen. Für Schulen, Kitas und Vereine bedeute die Aktionen höchstens einen Tag Arbeit, damit ein guter Anfang gemacht ist. Auch auf mögliche Sponsoren werde man zugehen. Die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Gärtnereien der Stadt wünscht man sich ebenfalls. Wer mehr über die Aktion erfahren oder das AG-Team unterstützen möchte, kann sich an den Sprecher der Gruppe, Klaus Mohrhardt (klaus-mohrhardt@t-online.de) wenden. (st)

Die Gärten im Südosten Englands

Quelle: op-online.de

Kommentare