Bankraub in Babenhausen

„Täter hatte nichts mit Turnier zu tun“

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Das Mitternachtsturnier in Babenhausen werde in Zusammenhang mit einem Bankraub gebracht, befürchtet Jugendpfleger Michael Spiehl. „Der mutmaßliche Täter hat in keinster Weise etwas mit unserer Veranstaltung zu tun“, betont er.

Babenhausen - Nach dem Bericht über einen Banküberfall, an dem ein Bruder des Rappers „Haftbefehl“ beteiligt gewesen sein soll, meldet sich der städtische Jugendpfleger aus Babenhausen zu Wort.

Sozialpädagoge Michael Spiehl ist Jugendpfleger der Stadt Babenhausen und in dieser Funktion für ein Fußballturnier für mitverantwortlich, bei dem sich auch der berühmte Rapper „Haftbefehl“ engagierte. Spiehl zeigte sich verärgert darüber, dass die Jugendarbeit in Babenhausen nun durch den Bericht mit einer Straftat in Verbindung gebracht wird. „Der mutmaßliche Täter hat in keinster Weise etwas mit unserer Veranstaltung zu tun“, betont er. „Wir bitten, unsere Bemühungen zum Thema Integration nicht mit einem Bankraub in Verbindung zu bringen.“

Der Sozialpädagoge stellt klar: „Der Bruder des Rappers war bei dieser Veranstaltung weder zugegen, noch in die Organisation oder in das Sponsoring involviert.“ Das Fußballturnier sei von einem Streetworker der Stadt und einem Mitarbeiter der Shisha-Lounge „Babos“ ehrenamtlich organisiert worden. „Wir verwehren uns dagegen, wegen des Engagements eines Babos-Mitarbeiters und der Kontakte zum Rapper Haftbefehl in die Nähe seines mutmaßlich straffällig gewordenen Bruders gerückt zu werden.“ (nb)

Hallenbau in Babenhausen

Quelle: op-online.de

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