Nele Neuhaus-Taunuskrimi „Wer Wind sät“

Langfeldsmühle als Schauplatz von ZDF-Krimi

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Thomas Winter guckte Krimi mit 30 Kumpels

Hergershausen - „Die ganze Sache war schon ein Erlebnis und hat echt Spaß gemacht“, sagt der Hergershäuser Mühlenbesitzer Thomas Winter, der am Montagabend im ZDF als Statist im Nele Neuhaus-Taunuskrimi „Wer Wind sät“ zu sehen war. Von Petra Grimm

Zu seiner kleinen Rolle als Baumfäller kam er, weil die Produktionsfirma das malerische Gehöft am Ortsrand, in dem Winter eine Gartenwirtschaft betreibt, als einen der Drehorte ausgewählt hat. Fünf Tage hatte das Filmteam im vergangenen Sommer in und um die historische Langfeldsmühle für ungewohntes Treiben gesorgt. Und mitten drin Thomas Winter, der gemeinsam mit seiner Familie auch bei der Premiere vor einigen Tagen im Kinopolis im Main-Taunus-Zentrum dabei war. 800 Leute, die Schauspieler und andere Mitwirkende haben den Film dort gesehen. „Da war sogar ein roter Teppich ausgerollt. Das war schon beeindruckend“, erzählt Winter, der beim gemeinsamen Umtrunk der Mitwirkenden auch die Autorin Nele Neuhaus kennenlernte.

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Am Montagabend hatte er sich mit 30 Freunden und Bekannten in seiner Mühle versammelt, um den Film zu sehen. Und am Tag nach der Ausstrahlung meldeten sich dann jede Menge Kumpels, um die Sache humorvoll zu kommentieren, erzählt er. Die Dreharbeiten für die kurze Sequenz, in der er einen Baum fällt, hat über drei Stunden gedauert, erinnert sich Winter, der im Film auch einen Satz sagte.

Als sich der Windkraftgegner und Hofbesitzer Ludwig Hirtreiter, gespielt von Bernd Stegemann, den Baumfällern mit den Worten „Hier wird nicht gefällt. Nur über meine Leiche!“ in den Weg stellt, ist das das Stichwort für Thomas Winter: „Des kannst du hawwe, wenn du da stehe bleibst“, erwidert er – in echtem Hessisch.

Als die Aufnahmen gemacht wurden, wollte der Regisseur Marcus O. Rosenmüller diesen Satz von ihm in beiden Sprachen, also Hochdeutsch und Dialekt. „Gedreht wurden beide Varianten. Der Regisseur wollte sich am Ende dann eine Version aussuchen können“, sagt Winter. Im fertigen Film spricht er jetzt Hessisch – „das kann ich auch besser“, sagt der Hergershäuser lachend.

Quelle: op-online.de

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