„Entega Indoor Cup" mit 70 Mannschaften

Mehr als 500 Spieler verköstigt

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SV Germania stemmt „Entega Indoor Cup“ mit 70 Mannschaften. Klassisches Bild bei den G-Junioren (hier die Spieler des SV Germania Babenhausen in den blauen Trikots im Spiel gegen Kesselstadt): Ein ganzes Rudel jagt dem Ball nach. Taktik, Positionsspiel und Raumaufteilung entwickeln sich erst nach und nach.

Babenhausen - Wohin orientiert sich ein Verein wie der SV Germania Babenhausen, wenn er seine Juniorenturniere in den Herbstferien („Herbstturniere“ am Ostheimer Hang) und in den Weihnachtsferien („Entega Indoor Cup“ in den Schulsporthallen) ausschreibt? Von Jens Dörr 

Die Antwort geben alljährlich die Teilnehmerfelder, die nach der wochenlangen Vorbereitung der Germania-Jugendabteilung entstehen: Obwohl im Fußball-Kreis Dieburg zuhause, kommen auch viele Teams aus dem Offenbacher und Hanauer Raum nach Babenhausen, wenn der nun 102 Jahre alte Sportverein einlädt. Auch diesmal waren die Turnierkonkurrenzen ein Abbild der zentralen Lage der Stadt. Dass lediglich aus dem Aschaffenburger Raum Mannschaften fehlten, ist unter anderem mit der Organisation dieser Teams im Bayrischen Fußball-Verband und teils anderen Ferienzeiten zu begründen.

So mischten bei den insgesamt sieben Turnieren am Samstag und Sonntag mit Ausnahme der E1-Junioren des Würzburger FV ausschließlich hessische Vereine mit - oftmals in mehreren Altersklassen. Der SV Kickers Hergershausen war gleich mit drei Teams vertreten, der TSV Harreshausen doppelt. Aber auch Vereine wie die TGS Jügesheim, Viktoria Preußen Frankfurt und der SC Viktoria Griesheim schätzen den „Indoor Cup“ als erstes Turnierangebot der Region im neuen Jahr längst und zählen zu den Stammgästen.

Rein quantitativ ging auch diesmal kein Weg am Gastgeber vorbei: Mit Ausnahme der E1-Junioren stellte der SV Germania in jedem Turnier mindestens eine Mannschaft. Mit dem Sieg hatten die Babenhäuser Teams derweil wenig zu tun: Sechste Plätze bei den G- und den C-Junioren waren die besten Resultate. Die Spitzenränge machten andere unter sich aus.

Starker Nachwuchs dabei

So hatte der weithin als stark bekannte Nachwuchs des SC Viktoria Griesheim bei den Jüngsten, den G-Junioren, die Nase vorn. Turniersieger der F2-Junioren wurde der 1. FC Langen. Bei den F1-Junioren gewann der SV Zeilsheim. Bei den E2-Junioren ging am Nachwuchs von Gemaa Tempelsee kein Weg vorbei. Für die E1 des Würzburger FV lohnte sich die weite Anfahrt, sie gewann dieses Turnier. Schon deutlich strukturierter als etwa bei den G-Junioren, wo nach den Regeln der „Fairplay-Liga“ - ohne Schiedsrichter - meist alle im Rudel dem Ball hinterher jagten, ging es bei den D- und C-Junioren zur Sache. Bei den D-Junioren strich die TGS Jügesheim den Turniersieg ein, bei den C-Junioren der FC 06 Erlensee.

Während sich die Kicker vor allem auf ihr erfolgreiches Abschneiden konzentrieren durften, geriet die Organisation für das Team um Germania-Jugendleiter Klaus Ankenbrand einmal mehr zur Herausforderung. Die Jugendabteilung stellte nicht nur viele Schiedsrichter, sondern verköstigte insgesamt auch 70 Mannschaften und an zwei Tagen damit mehr als 500 Spieler plus Trainer, Betreuer und Angehörige.

Für einige der Juniorenteams geht es nun noch bei den Hallenkreismeisterschaften um Punkte und Tore. Der SV Germania hat die größte Herausforderung neben den „Herbstturnieren“ für dieses Jahr schon am ersten Wochenende gemeistert.

Sieg der Germania Babenhausen gegen Dieburg

Germania Babenhausen siegt gegen Dieburg

Quelle: op-online.de

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