Märchenhaftes Programm bei Kinderfastnachtssitzung

Karnevalabteilung des TSV Langstadt: Wenn die Funken fliegen

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Bei der Langstädter Kinderfastnacht waren auch die Kinder beim Auftritt Tanz der Vampire prächtig geschminkt.

Langstadt - In der Markwaldhalle tauchten die Kinderfastnachter mit tollem Programm aus dem Märchenwald auf.

Klassisches wie „Hänsel und Gretel“ oder „Schneewittchen“ oder das moderne Musicals „Die Schöne und das Biest“ standen Pate für die vielen Punkte, die bei der Langstädter Kindersitzung geboten wurden. Dazu gesellten sich Hexen und Vampire, Büttenreden und Zwiegespräche sowie Prinzessinnen, Gardetänze und Comedyspektakel. Rund drei Stunden dauerte das Programm, das die Nachwuchstalente präsentierten. Nach dem forschen Einmarsch des Elferrats – die Jungs und Mädels erschienen als Zwerge und Rotkäppchen – begann das Programm mit dem Tanz „Schneewittchen und die Zwerge“. Die Kleinsten, lustig verkleidet mit großen Bärten und Gießkannen in den kleinen Händen, wuselten zum Zwergenlied über die Bühne. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Die kleine Garde, bestehend aus neun Mädels und einem Jungen, tanzten zu Gardemusik über die Bretter und beim folgenden Zwiegespräch blieb kein Auge trocken. Emily und Viktoria Fischer brachten als Lehrer und Schüler allerlei Pennälersprüche, wobei die Frage des Lehrers „Verteile vier Äpfel unter fünf Kindern“ mit der Antwort „…dann mach ich eben Apfelmus“ den Beiden einen Riesenapplaus bescherte.

Beim „Tanz der Hexen“ präsentierten sich die Mädels im klassischen Hexenoutfit und erhielten für den Beitrag eine Rakete. Danach kam Noa Jost als „Mönsch“ in die Bütt und verstand es glänzend, mit einer Mischung aus Bibelzitaten und modernen jugendlichen Slang das Publikum zum Lachen zu bringen. Die Sitzungspräsidentinnen Lucia und Fabienne Salzner hatten zu jedem Auftritt ein paar Verse geschmiedet, mit denen die Aktiven begrüßt wurden. Als nächstes kamen die Funkenmariechen Emily Fischer und Selina Danel auf die Bühne und wirbelten in bester Gardemanier über die Bretter. Das Märchen von Hänsel und Gretel in einer modernen Fassung fesselte die Zuschauer.

Das Babenhäuser Kinderprinzenpaar, Prinz Kevin I. und Prinzessin Suna I., eröffnete den zweiten Teil und begrüßte das närrische Publikum. Nach dem Tanz der mittleren Garde stiegen bereits zum dritten Mal „Oskar und Seppel“, dargestellt von Lucas Duda und Yannic Koch, in die Bütt und erzählten in einem Zwiegespräch allerhand Lustiges. Mit der Feststellung, diejenigen, die als Kinder immer die Besten beim Versteckspiel waren, arbeiteten heute bei den Baumärkten schossen sie den Vogel ab.

Kindersitzung des TSV Langstadt: Fotos

Getreu dem Motto „Märchenwald“ entführte der nächste Auftritt die Besucher in die Schweiz – Heidi und der Ziegenpeter hüpften in allerliebsten Kostümen über die Bühne und auch der folgende Tanz der „Vampire“ passte in das Konzept, wobei die Mädels und Jungs auch hier schöne Outfits und Masken aufwiesen. Allroundtalent Viktoria Fischer erzählte in ihrer Büttenrede, dass sie als Märchenprinzessin doch bestens für allerlei Fastnachtsgelegenheiten geeignet wäre und danach erschienen zum letzten Auftritt „Die Schöne und das Biest“ und verzauberten mit ihrer Aufführung die Menschen in der voll besetzten Halle. Danach kam es zum großen Finale und zum Narhallamarsch, gespielt vom „Singenden Landwirt“, der die Sitzung musikalisch untermalte, zogen die Aktiven aus dem Saal.

wku

Quelle: op-online.de

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